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03/04 Live: PAINTING

Avantgarde-Pop / Kraut / Noise-Jazz


Tür auf: 19:00 | Beginn: 20:00


PAINTING


https://paintingband.bandcamp.com/


Painting ist eine neue Band mit Mitgliedern von Soft Grid und Golden Diskó Ship. Sie spielen Synth Pop/Avant Kraut/Noise Jazz. Ihr Debütalbum »Painting Is Dead« auf dem Label Antime umfasst fünf Stücke, die eine Tür hin zu digitalen Räumen eröffnen, welche das Publikum über die Länge der Songs hinweg erkunden kann. Gemeinsam mit der Medienkünstlerin Paula Reissig hat die Gruppe ein dreiteiliges Projekt lanciert, das als von der Multimedia-Künstlerin gestaltetes Computerspiel, als hybride und audio-visuelle Live-Show sowie auf Schallplatte erfahrbar gemacht wird, wobei die Vinyl-Version die physische Welt mit virtuellen Realitäten genauso wie analoge Medien mit den Möglichkeiten digitaler Technologien engführt. Auf Basis einer breiten musikalischen Palette, die experimentellen Rock und elektronische Avantgarde-Klänge ebenso umfasst wie unkonventionelle Pop- und Jazz-Ansätze bietet das Album »Painting Is Dead« eine vielschichtige musikalische Mischung, die sich nahtlos in das Gesamtprojekt integriert und doch für sich steht.


26/04 Lesung: Şeyda Kurt

Hass / Patriachat / Zärtlichkeit

Am 26. April liest Şeyda Kurt aus ihrem neuen Buch "Hass - von der Macht eines widerständigen Gefühls" und diskutiert mit uns.

Beginn: 18 Uhr

Die Veranstaltung ist kostenlos, Voranmeldung unter: HASS_LESUNG_ERFURT@RISEUP.NET

"Ich schreibe über Menschen, die hassen mussten. Jenen, denen unterstellt wurde, zu hassen. Jene, denen abgesprochen wurde, hassen zu können. Und vor allem über jene, die hassten. Hassen. Menschen, die den Hass nicht nur erleiden, sondern ihn wählen."

Nicht zuletzt in Thüringen wird sehr laut gehasst. Gruppierungen überwiegend weißer Männer tragen ihre entmenschlichenden und rassistischen Weltbilder auf die Straßen. Wir wollen gemeinsam mit Şeyda Kurt und mit Euch darüber sprechen, was das Gefühl von Hass mit Menschen macht und wie wir dem patriarchal geprägten Hass mit Zärtlichkeit und mit neuen gesellschaftlichen Bildern entgegentreten können. Von 18-19 Uhr sind lokale feministische Initiativen eingeladen, um sich vorzustellen und zu vernetzen. Die Lesung mit Diskussion beginnt um 19:00 Uhr und endet ca. 21:00 Uhr. Danach kann der Austausch bei Musik und Barbetrieb fortgeführt werden.

Da wir nur begrenzt Platz zur Verfügung haben bitten wir Euch um eine Anmeldung mit dem Betreff Şeyda Kurt und der Anzahl der Reservierungen mit Namen, hier bitte nur 2 Reservierungen pro Person.

Wir freuen uns auf Euch!

14/05 Live: Ozan Ata Canani & Karaba

Turkish-Psych / Kraut / Gastarbeit


Tür auf: 19:00 | Beginn: 20:00


VVK: https://www.tixforgigs.com/Event/47362


Support: SATURNO 4000

https://saturno4000.bandcamp.com/album/anatolian-groove-love-zombie-demo


OZAN ATA CANANI & KARABA


Ozan Ata Canani wird 1963 als Mehmet Kösger in der Türkei geboren. Der mit 12 Jahren nach Deutschland gekommene gilt bald als Wunderkind an den Bağlama, der die türkische Musik prägenden Langshalslaute Saz. Er adaptiert den Ehrennamen Ozan, mit dem ein sich selbst an der Saz begleitender traditioneller Poet und Sänger bezeichnet wird. Ende der 70er erfindet der jugendliche Ata eher zufällig den türkischen Rock’n’Roll deutscher Zunge - für den Liedermacher eine Möglichkeit, seine aufwühlenden Protestsongs auch bei dem des türkischen nicht mächtigen Publikum Gehör zu verleihen. Kassetten- und Fernsehaufnahmen folgen, z.B. bei Alfred Biolek. Ata spielt auch mit der im deutschen Exil lebenden Anadolu Rock-Legende Cem Karaca und seinen "Kanaken", und gerät später in Vergessenheit. Erst die Veröffentlichung des einflussreichen Samplers "Songs of Gastarbeiter" auf dem Münchner Label Trikont 2014 katapultiert den Sänger wieder ins Bewusstsein einer musikinteressierten Öffentlichkeit. Ata Cananis ""Deutsche Freunde" ist der vielleicht eindrucksvollste Song des von Imran Ayata und Bülent Kullukcu kuratierten Albums.

Aber es dauert weitere sieben Jahren, bis Ozan Ata Canani mit "Warte mein Land, warte" sein offizielles Debütalbum im Mai 2021 auf Fun in the church / Staatsakt - unter massiven medialen Interesse - veröffentlicht. U.a. berichten Der Spiegel und Die Zeit. Der Künstler hat seither fast 80 Konzerte in Deutschland und im benachbarten Ausland gespielt. Solo, mit dem Projekt "Deutschlandlieder“ und mit der Münchner Band Karaba.

Karaba sind eine instrumentale Neo-Prog- und Jazzrock-Band aus München und dem Umfeld der sich stets verjüngend Embryo: Die Mitglieder sind Andreas Kainz (Keyboards), Marcel "Maasl" Maier (Bass), Louis Bankavs (Gitarre) und Jakob Thun (Drums). Sie erlangen 2019 mit dem Titel "Der Inder" auf der Kompilation "Kraut Jazz Futurism" von Mathias Modica internationale Beachtung.

Im Mai 2021 produzieren die Münchner Kammerspiele ein kollaboratives Online-Konzert von Ozan Ata Canani und Karaba. Seither sind beide gemeinsam unterwegs - und auch auf der Seven-Inch-Single "Vom Bosphorus bis zum Rhein" zusammen zu hören, die am Jahrestag der rassistischen Morde von Hanau erscheint. Im Dezember 2022 veröffentlichen Karaba die neue Doppel-LP "All High Ways". Es handelt sich bereits um das dritte im Eigenverlag entstandene Album.

2022 ist Ata Canani einer der "Stars" des bei der Berlinale mit einem Publikumspreis ausgezeichneten Films "Aşk, Mark ve Ölüm" (Liebe, D-Mark und Tod) von Cem Kaya über die türkische Immigration nach Deutschland, und die Musik, die sie produzierte. Sein ungewöhnlicher Lebensweg wird auch in der neuen ARD Dokumentar-Serie #unterAlmans thematisiert.

 

Ozan Ata Canani  „Deutsche Freunde“

https://www.youtube.com/watch?v=BcS377EZOxY

 

Ozan Ata Canani & Karaba live:

https://www.zdf.de/kultur/musik-und-theater/ozan-ata-canani-100.html

 

Ozan Ata Canani & Karaba Single "Vom Bosporus bis zum Rhein" https://fb.watch/bUhOuGMaNN/

 

Ozan Ata Canani Reviews / Features:


https://www.spiegel.de/kultur/musik/ata-canani-die-stimmer-der-generation-gastarbeiter-a-93506619-0002-0001-0000-000177604489


https://www.merkur-zeitschrift.de/2021/04/23/kebabtraeume-in-der-mauerstadt/

23/05 Live: MONSTERWATCH

Garage / Punk / Grunge


Tür auf: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00


MONSTERWATCH


Monsterwatch has been grabbing the attention of the punk scene since 2018. Formed in Seattle in 2017 by frontman John Spinney, he later met bassist Ben Parker and drummer David Cubine when he made the move from New Hampshire to Seattle to form the band. Monsterwatch is best known for their extremely energetic live shows. Unleashing friendly chaos into their crowds and bringing melodic riffs that pack a lot of heavy alongside Spinney’s catchy yet sarcastic vocal style. You just have to check it out for yourself.


https://monsterwatch.bandcamp.com/album/noise-you-will-never-care-about



25/05 Live: XIU XIU

Noise / Avantgarde / Pain


Tür auf: 19:00 | Beginn: 20:00


VVK: https://www.tixforgigs.com/Event/47269


XIU XIU


Today Xiu Xiu announces plans to release the devastatingly macabre, appropriately cacophonous new album, titled Ignore Grief, due for release on March 3, 2023 on Polyvinyl.
The current iteration of Xiu Xiu includes existing members Jamie Stewart and Angela Seo, now joined by old friend and new member David Kendrick (Sparks, Devo, Gleaming Spires).

The announcement is marked by the confirmation of Spring 2023 U.S. Tour Dates, and the release of the album’s menacing first single, “Maybae Baeby.”
Jamie Stewart shares: “In ‘Maybae Baeby,’ the singer's viewpoint is of a young person hiding in a fantastical conversation with a tarantula in order to escape a physically abusive parent.
We were hiding within this fantasy of a fantasy, following the model of the late 1950s sub genre of ‘Teen Tragedy Songs,’ to try and find a way to come to terms with a number of staggeringly horrendous events that occurred to people close to the band over the last 2 years.”

The release of “Maybae Baeby” is accompanied by an unsettling video directed by the band’s Angela Seo, who shares: “The video is, for better or worse, about literal isolation, all the things
we tell ourselves to should do or not do, forcing open a small crack and crawling deep into it, even if we know we shouldn’t, just to get away to somewhere else, even if it’s worse.”

Gerade auf der Plakatwand